Ein Jahresrückblick: „2018 ist nahezu Geschichte“

Aus Sicht von Wolfgang Stehmer

Vor 12 Monaten hatten wir einen großen Strauß von Wünschen an das Jahr 2018. Einiges ging in Erfüllung wie der Bau eines modernen Feuerwehrgerätehauses oder die Etablierung des vereinsübergreifenden Straßenfestes. Der Wunsch der SPD-Fraktion nach neuen Bauflächen, in denen auch Mietwohnungen gebaut werden sollen, wurde zumindest aufgegriffen. Auch fährt die Strohgäubahn wieder nach Heimerdingen.

Doch viele Erwartungen wurden enttäuscht oder sollen erst in den nächsten Jahren erfüllt werden. So haben wir ausreichend Kindergarten- und Krippenplätze für die frühkindliche Bildung nur mit hastigen Umplanungen im Kindergartengebäude „Hälde“ geschaffen. Gegen unsere Stimmen wurden die Kindergartengebühren nochmals exorbitant erhöht. Die längst geplante Bahnunterführung zwischen der „Hälde“ und dem Schlosspark wurde um ein weiteres Jahr verschoben. Der Umbau und die Modernisierung der Glemstal-Gemeinschaftsschule hat sich weiter verzögert. Auch haben wir den Hemminger Gemeinderat nicht davon überzeugen können, dass die Einrichtung der Oberstufe an der Gemeinschaftsschule ein besonderer Gewinn für die Schülerinnen und Schüler und auch für die Attraktivität der Gemeinde Hemmingen ist. Die von der Verwaltung versprochene Einbeziehung der Hemminger Jugend in die Kommunalpolitik fand leider auch nicht die notwendige Priorität. Der Gemeindeentwicklungsprozess wurde von der Gemeinde nicht wieder aufgegriffen. Gut ist, dass einige Hemminger Bürgerinnen und Bürger diesen Prozess jetzt ohne Verwaltungsunterstützung fortführen wollen. Schwerpunkt in den Diskussionen dieser Gruppe war die immer prekärer werdende Verkehrsbelastung des Hemminger Ortskerns. Ein neues Verkehrskonzept ist leider nicht in Sicht. Auch ist die Gemeinde mit der Forderung auf die Verlängerung der Strohgäubahn nach Feuerbach keinen Schritt weitergekommen. Das Hemminger Tagesticket ist ebenfalls noch nicht auf das Wohlwollen des VVS gestoßen. Immerhin wurde zum 1. April 2019 eine Tarifzonenreform beschlossen, die die Fahrkarten von Hemmingen in die Stuttgarter Innenstadt verbilligen wird.

So gehen wir zwar mit dem Gefühl ins nächste Jahr, dass wir stets die Themen aufgegriffen und diskutiert haben, die auch die Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde bewegten. Es bleibt aber noch viel zu tun für die SPD-Gemeinderäte im kommenden Jahr.

Allen Bürgerinnen und Bürgern von Hemmingen wünschen wir besinnliche Weihnachtstage und einen guten Rutsch ins Jahr 2019!

Ihre SPD-Gemeinderäte: Elke Kogler, Gerhard Stahl, Berhan Tongay, Wolfgang Stehmer zusammen mit dem Vorstand des SPD-Ortsvereins.

 

DieRaspel im Internet pausiert bis Mitte Januar. Bis dann….

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