Es lebe die Unwahrheit – oder die Verwaltungsspitze hat immer recht!

Rote Karte für Rechtsbeugung und Unwahrheiten in der Politik

Ein Kommentar in Berichtsform
Menschen die der Öffentlichkeit Unliebsames, aber Wahres erzählen, werden von den Verantwortlichen lieber rücksichtslos denunziert und unglaubwürdig gemacht als dass das Problem beseitigt wird. Das gilt nicht nur für die USA, sondern auch für unsere Region. Hier eine aktuelle Geschichte aus dem Strohgäu. Achtung Leser der örtlichen Presse: Sie lesen oft nur die Informationen, die die Verwaltung herausgibt (=kritiklose Hofberichterstattung).
Hier die echte Version:
Elternvertreter und die Schulleitung setzen sich seit Jahren für eine Renovierung, und notwendige Erweiterung der Glemstalschule ein. Der Träger, die Gemeinden Hemmingen und Schwieberdingen verschleppten die Beratung und Konzeptionierung – zum Schluss mit der Begründung der gymnasialen Oberstufe.
Die letzten Sitzungen des Trägers und dessen Gremien zeigen erneut eine massive Ablehnung für einen einschneidenden Schritt- Andere Projekte seien vorrangig -Schwieberdingen- oder man will nichts zahlen -Hemmingen. In Hemmingen wird seitens der CDU/FWV/FDP dazu die eigene Schule, deren Leitung und Leistung vielfach schlecht gemacht.
Daraufhin legten die Elternvertreter einen Bericht über aktuelle Mängel vor und wiesen auf die Sorge über mögliche Sicherheitsmängel hin. In einer weiteren Sitzung wurde seitens der Verwaltungen in Person der Bürgermeister dies alles zurückgewiesen und schnell in eine Presserklärung gefasst, die alle Mängel als unwahr, jede Kritik als unberechtigt bezeichnet und die Elternvertreter angreift. Dazu wurden dann wohl noch die Lehrerinnen und Lehrer angegangen.
Aber bereits am nächsten Tag begann die Verwaltung, die angeblich nicht vorhanden Mängel zu beseitigen. Eine Dokumentation der Elternvertreter und ein von der Verwaltung angesetzter Sicherheitstest bestätigten inzwischen alle Sorgen der Eltern.
Aber von öffentlicher Einsicht jetzt keine Spur.
Inkompetenz? Auf jeden Fall Ignoranz und Arroganz.
Das zeigt auch die Tatsache, dass BM Schäfer eine entsprechende Anfrage der SPD-Fraktion nicht beantwortet.
Jetzt hat man vor, tausende von Euros für eine Mediation auszugeben. Dies kann die Einsicht der Bürgermeister in ihr Fehlverhalten nicht ausgleichen. Es ist nur zu hoffen, dass sich unter diesen Voraussetzungen niemand für den Job findet. Es wäre mal wieder sinnlos rausgeschmissenes Geld.

Über Michael Kogler 291 Artikel
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