Wehe denen, die Monopolisten in die Hände fallen

Wenn Kunden nur auf einen Anbieter treffen, wird es schwierig für die Kunden. Mangels Alternativen müssen Sie jeden Preis akzeptieren. Wenn das ein börsennotiertes Unternehmen macht, ist niemand überrascht.

Aber, dass eine Kommune die Preise ins uferlose treibt ist doch eigentlich ungewöhnlich. Ebenso, dass sie die grundgesetzliche Sozialverpflichtung auf fast nichts reduziert. Das diese Gemeinde über freie Finanzmittel von über 20 Mio. verfügt macht die Geschichte noch unglaublicher.

Wer sind die Gebührentreiber?

An der Spitze die CDU, samt Bürgermeister – unterstützt mit FWV/FDP.

Wo?

Sie wissen es: Hemmingen (Württ.).

Hier betreiben Gemeinderäte für die Gemeinde, aber gegen deren Bürger Einnahmemaximierung. Die Erhöhungen inkl. der letzten drei Jahre machen dabei dies bis über 80% pro Familie aus. Aber es ist, wenn man Facebook und den Internetschrats folgt, egal. Nein nicht nur egal: Die Opfer müssen das doch verstehen. Und die, die damit nicht einverstanden sind verstehen einfach die Gesamtzusammenhänge oder das „große Ganze“ nicht.

Wie festgestellt: Aktuell über 20 Mio. auf der Kante; Einnahmesteigerung durch die Erhöhung sind nur wenige 10tausend Euro – ein lächerlicher Betrag für die Kommune. Für die einzelnen Familien aber ein brutaler Einschnitt.

Hier die Meinung aus dem Rat: Es haben doch nur zehn Familien die Reduzierung beantragt – da können wir sie doch gleich streichen. So auch getan.

Diesen Rätinnen und Räten fehlt wohl tatsächlich der Blick auf die soziale Situation von Bürgerinnen und Bürgern, sind unfähig für eine ausgewogene Folgenabschätzung.

Also: Wehe dem, der einem christdemokratischen (Mit-)Unternehmer aus Hemmingen in die Hände fällt.

Zu beobachten: Am 17.07.2018 ab 18 Uhr im Hemminger Rathaus

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