“Informative” Informationsveranstaltung zum Froschgraben

Bauschuttdeponie Froschgraben: Eine Gefahr für die Anwohner?

Wir achten auf Betriebssicherheit

Hemmingen, 18.07.2018. Der technische Leiter der AVL Ludwigsburg, Herr Mertenskötter, gestaltete einen interessanten Vortrag über den betrieb der Erd- und Bauschuttdeponie „Froschgraben“. Anhand von Chart stellte er das Kontrollsystem über den eingelieferten Bauschutt im Allgemeinen und dem freigemessenen Atommüll im Besonderen dar. Dazu gehört es auch, dass die Ablagerungsorte alle GPS genau erfasst und für die Zukunft die Fundstelle dokumentiert sind. Die vorgenommenen Maßnahmen gehen über die gesetzlichen Vorgaben deutlich hinaus. Er empfielt auch einen Blick in das Prüfgutachten des Öko-Instituts, das wiederum die AVL (Suchbegriffe: AVL LB, Öko-Institut, 2017) kontrolliert. Sicherheit gibt auch, dass ausschließlich geschultes und aktuell fortgebildete Mitarbeiter/innen tätig sind. Er nahm auch Stellung zum Abriss von Neckarwestheim und die Verpflichtung des Landkreises Ludwigsburg für eine Deponierung vorzunehmen. Die bekannten und angekündigten 3500 Tonnen sind aber derzeit nicht in Sicht.

Wichtig war Herrn , dass er als Verwaltung alles tun muss und gerne auch etwas mehr, wie der Gesetzgeber verlangt. So ist das 10 microSievert-Konzept, d.h. zulässige Strahlenbelastung durch „freigemessenen Müll eine politische Entscheidung, an der er Mitzuwirken hat.

Es ergaben sich zahlreiche Fragen, wie zur Ermittlung der Strahlenwerte (werden berechnet, nicht gemessen) zur Strahlung aus dem Deponieberg (es gibt keine) und zur Erweiterung/Laufzeit (Genehmigung ist für Menge nicht Zeit, Kapazitätsende voraussichtlich 2027).

Im Nachgespräch nahm er den Wunsch nach einer Betriebsbesichtigung auf. Wer daran Interesse hat, bitte bei Michaelkogler@web.de melden.

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