Die Roten nennen als Wahlziele z.B. Gerechtigkeit -Als Maßnahmenbeispiel höhere Erbschaftssteuer für Reiche, weniger dagegen für „normal Vermögende“ oder mehr Chancengleichheit durch kostenfreien Kindergartenbesuch. Ebenso Erhalt und Verbesserungen im Gesundheitswesen, z.B. Wiederherstellung der Notfallpraxen, Verbesserungen im Rettungsdienst, Ausbau von Facharztpraxen. Aber auch den Bau bezahlbarer Mietwohnungen. Dies sind nur einige Beispiele. Zusammengefasst geht es um Verbesserungen für uns Bürgerinnen und Bürger oder Weiterentwicklung unserer Gesellschaft. Das lockt in Hemmingen gerade mal 230 SPD-Wählerinnen und Wähler in Hemmingen an die Wahlurne.
Wer wurde aber gewählt? Eine Partei, deren Vorsitzender versteckt ein Grüner zu sein. Kein Plakat weist auf seine Parteizugehörigkeit hin. Ebenso hat er sich von Grünen Eckpunkten distanziert. Bedeutet das nicht auch, dass eine „Grüne“ Politik nicht gemacht werden wird? Was ist grüne Politik in Baden-Württemberg überhaupt? Während der Amtszeit Kretschmann: Kein Ausbau emissionsfreier Stromerzeugung, vernachlässigter ÖPNV, ein ungerechtes Grundsteuermodell, unterfinanzierte Kommunen auch durch Nichtweitergabe von Bundesmittel und und. Also keine Veränderungen,
Und die CDU? Mit angeblich großer Wirtschaftskompetenz? 10tausende Arbeitsplätze sind bereits verloren, weitere folgen; der Mietwohnungsbau ist praktisch zum Erliegen gekommen, ländliche Polizeistrukturen wurden abgeschafft, und.. und.,,
Und jetzt? Nach er Wahl? Aufbruch wohin? Die Grünen versprechen ja eigentlich nichts, außer der Wiederkehr einer Politik mit ruhiger Hand. a la Kretschmann. Motto: wir bleiben in den 2000er Jahren. Ist die Redewendung „Stillstand ist Rückschritt“ dort bekannt?
Die CDU will zurück in die Vergangenheit: Gegliedertes Schulsystem = Selektion der Schülerinnen und Schüler in der 4 Klasse nach Haupt-/Realschule/Gymnasium; statt Mietwohnungsbau Mini-Zuschüsse für Eigentumserwerb, verstärkter Straßenbau um nur einiges zu nennen.
Gemeinsam geht es dann zurück in keine Zukunft?
Gelingt wenigstens die gleichlautende Wahlaussage eines kostenfreien letzten Kitajahres? Wir sind gespannt.